Infopunkt Hohe Mut

Für das Souterrain der Hohe Mut Alm auf 2.670 Meter Höhe ist eine Ausstellung mit Schwerpunktthemen hochalpine Forschung, Gletschervorfeld-Besiedelung, Rotmoosmoor, Klimawandel, Geologie (Granaten), Permafrost, Archäologie in Planung.

Vom Standort Hohe Mut Alm und auch in Obergurgl selbst sind die Ötztaler Gletscher allgegenwärtig sicht- und spürbar. Als Außenstelle der Universität Innsbruck ist die Alpine Forschungsstelle (AFO) im Universitätszentrum Obergurgl ein beliebter und vielseitiger Forschungsstandort. Die naturkundliche Besiedelung des Gletschervorfeldes und Fragen in Zusammenhang mit dem Klimawandel sind aktuell Aspekte in der naturkundlichen Forschung in Obergurgl. Freilandforschung findet in der Umgebung nahe Obergurgl vornehmlich im Bereich der Hohen Mut bzw. im Rotmoostal (zB Moor) statt. Geologische Untersuchungen an Blockgletschern und zum Permafrost werden im nahen Hochebenkar durchgeführt. Das Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald ist ein naturkundliches Kleinod. Am Beispiel der intensiv-touristischen Nutzung der Landschaft um Obergurgl werden auch Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Ötztal näher angesprochen. Ein ergiebiges Thema für die Ausstellung ist auch die Geologie, speziell auch im Hinblick auf nahe Fundorte der formschönen Ötztaler Granaten im Gaisbergtal. Rund um Obergurgl gibt es langjährig erforschte Spuren der hochalpinen Besiedelungsgeschichte (Beilstein).


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