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Pflanzen - Höhenstufen - Lebensräume

In der aller Früh durch den Wald bergauf wandern, eine vormittägliche Rast an der Waldgrenze genießen und schließlich in immer kargere Vegetation bis hin zur den höchsten Gipfeln des Naturparks aufsteigen.

Mit der Überwindung solch großer Höhenunterschiede innerhalb eines Tages durchschreitet der Wanderer alle klimatisch bedingten Vegetationsstufen. Sollte dieser Weg in der Ebene durchschritten werden, so müsste der Wanderer über 3000 km vom Mittelmeer bis nach Nordskandinavien wandern. Die klimatischen Bedingungen nehmen somit entscheidenden Einfluss auf die Pflanzen- und Tiergemeinschaften.
Die Höhenangaben der Höhenstufen sind grundsätzlich fließend zu sehen. Charakteristisch ist die Abnahme der Arten- und Individuenzahl mit zunehmender Höhe. Die unter dem Begriff „global change“ bekannte Klimaerwärmung führt nachweislich zu einem Anstieg der Höhenverbreitung einzelnen Arten.

Die montane Stufe

Die montane Stufe wird in den Ötztaler Alpen durch die Fichte (Picea abies) geprägt.

 

Die subalpine Stufe

Die subalpine Stufe (Lebensraum Bergwald) reicht im Ötztal von etwa 1700m bis hinauf zur Waldgrenze bei ca. 1900m.

 

Die alpine Stufe

Ab der alpinen Stufe (Lebensraum Alpine Rasen) fehlt die schützende Baumschicht. Alle Lebewesen sind hier den klimatischen Extremen der Witterung ausgesetzt.

 

Die nivale Stufe

Die nivale Stufe ab ca. 3000m zeichnet sich durch Fels- und Schuttgesellschaften aus und bildet meist kaum mehr größerer Rasenflecken. an Wasser und Kohlendioxid.

 

Lebensraum Wasser

Vom Gletschertor - dem Ursprung der Bäche in den Zentralalpen - zum fischtauglichen Fließgewässer ist es ein weiter Weg.

 

Lebensraum Moor

Moore sind uralte Vermächtnisse der Eiszeit. Ihr Heil-, Humus- und Brennwert wurde vielen Mooren zum Verhängnis.

 
 
 
 
 
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