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Säuger

Säugetiere sind für den Wanderer meist nur selten zu beobachten. Viele der heimischen Säuger sind nacht- bzw. dämmerungsaktiv. Trittspuren im Schnee, Kot und Fraßspuren od. auch Lautäußerungen zeugen von ihrer Anwesenheit. 

Die scharfen Warnpfiffe der Wachposten des Murmeltier (Marmota marmota) und auch die auffallenden Bauten in der alpinen Stufe sind kaum zu übersehen. Murmeltiere fressen Gräser, Kräuter, Wurzeln und Triebe im nahen Umkreis ihre bis zu neun Meter tiefen, weit verzweigten Baue. Während des mehrmonatigen Winterschlafs leben sie von ihrem angefressenen Sommerspeck. Dabei senken sie ihre Körpertemperatur bis wenige Grade über Null, sie verlieren bis zur Hälfte ihres Gewichtes. Nach dem Winterschlaf im April oder Mai erfolgt die Paarung und rund ein Monat später die Geburt von bis zu sieben Jungen. Außerdem finde sich im bewaldeten Bereich Rothirsch (Cervus elaphus) und Reh (Capreolus capreolus) über der Waldgrenze Gemsen (Rupicapra rupicapra) und Steinböcke (Capra ibex).

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