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Wissenschaft und Forschung

Die Alpine Forschungsstelle des Universitätszentrums Obergurgl führt seit 1951 wissenschaftliche Untersuchungen im hochalpinen Ökosystem durch. 
Berühmt wurde die Forschungsstelle in den 1970er Jahren durch Aktivitäten von Prof. Walter Moser, der ein umfangreiches Projekt im Rahmen des „Man and Biosphere“–Programms der UNESCO durchführte. 
Die Umgebung von Obergurgl  - insbesondere das Rotmoostal - zählt zu den weitum naturkundlich intensivst-beforschten Gebieten in den Alpen.

Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind u.a.:

  • ökologische Wiederbesiedelung ehemaliger Gletscherflächen (in Zusammenhang mit „Climate Change“)
  • Auswirkung von Beweidung bzw. Schipisten auf die hochalpine Vegetation
  • Langzeit Ökosystem-Monitoring in alpinen Hochlagen 
  • Monitoring der Klima- und Vergletscherungsgeschichte
  • Archäologie und Besiedelungsgeschichte

Der Naturpark Ötztal setzt sich in enger Kooperation mit der Universität Innsbruck für Fördermöglichkeiten zur (angewandten) Forschung ein. Ein Forschungskonzept mit dem Titel  "Zukunft - Forschung Ötztal 2020" wurde gemeinsam erarbeitet. In diesem Kontext werden Arbeiten zum Studienabschluss (z.B. Master, Diplom, Dissertation) und Praktika im Naturpark Ötztal unterstützt.  

 
 
 
 
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