Naturpark > Naturpark Strukturen Ötztal

Projekt Naturpark Strukturen Hohe Mut – Ausstellung

Multimediale Dauerausstellung mit Schwerpunktthemen hochalpine Forschung, Gletschervorfeld-Besiedelung, Rotmoosmoor, Klimawandel, Geologie (Granaten), Permafrost, Archäologie

Das Projekt „Naturparkstrukturen Ötztal“ umfasst die Errichtung und den Betrieb eines zentral im Tal gelegenen Naturparkhauses sowie fünf Satellitenstandorte als Infopoints des Naturpark Ötztal (Link zur „Broschüre Projekt Naturparkstrukturen Ötztal“). Einer dieser Infopoints wird im Bergrestaurant Hohe-Mut-Alm (2.670 m Seehöhe) eingerichtet. Betreiberin dieses Restaurants ist die Liftgesellschaft Obergurgl. Sie hat sich verpflichtet, eine Räumlichkeit mit der Fläche von ca. 100 m² baulich zu adaptieren und dem Verein Naturpark Ötztal langfristig zur Verfügung zu stellen. In dieser Räumlichkeit soll eine multimediale Dauerausstellung des Naturparks mit Schwerpunktthemen zur Umgebung entstehen.

Hohe Mut Alm - Fotograf A. Vorauer
Die Ausstellung entsteht in der Hohen Mut Alm.
Gaisbergferner Ötztal
Mit Blick nach Süden in die hochalpinen Talschlüsse des Rotmoos- und Gaisbergtals.


Vom Standort Hohe Mut Alm und auch in Obergurgl selbst sind die Ötztaler Gletscher allgegenwärtig sicht- und spürbar. Als Außenstelle der Universität Innsbruck ist die Alpine Forschungsstelle (AFO) im Universitätszentrum Obergurgl ein beliebter und vielseitiger Forschungsstandort. Die naturkundliche Besiedelung des Gletschervorfeldes und Fragen in Zusammenhang mit dem Klimawandel sind aktuell Aspekte in der naturkundlichen Forschung in Obergurgl. Freilandforschung findet in der Umgebung nahe Obergurgl vornehmlich im Bereich der Hohen Mut bzw. im Rotmoostal (zB Moor) statt. Geologische Untersuchungen an Blockgletschern und zum Permafrost werden im nahen Hochebenkar durchgeführt. Das Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald ist ein naturkundliches Kleinod. Am Beispiel der intensiv-touristischen Nutzung der Landschaft um Obergurgl werden auch Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Ötztal näher angesprochen. Ein ergiebiges Thema für die Ausstellung ist auch die Geologie, speziell auch im Hinblick auf nahe Fundorte der formschönen Ötztaler Granaten im Gaisbergtal. Rund um Obergurgl gibt es langjährig erforschte Spuren der hochalpinen Besiedelungsgeschichte (Beilstein).

» zurück
 
 
 
 
scroll to top