Kino trifft Natur - Filmabende im Naturpark Haus

Natur, Film und Geschichte verbinden sich bei vier besonderen Kinoabenden in Kooperation mit INFF & Ötztaler Museen.

Termine: 20. & 27. Juli, 3. & 10. August 2026


Das Naturpark Haus wird an vier Sommerabenden zum Kinoerlebnis der besonderen Art. In Kooperation mit dem Innsbruck Nature Film Festival und den Ötztaler Museen werden ausgewählte Filme mit Bezug zur Region und zum Jahresthema „Artenvielfalt“ gezeigt.

Den Auftakt bildet jeweils um 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellung im Naturpark Haus. Am 20. Juli („Solange noch die Rosen blühn“) und 27. Juli („Grenzfeuer“) geben zusätzliche Einführungen spannende Einblicke in die Filmgeschichte des Ötztals. Die weiteren Termine am 3. und 10. August ergänzen die Reihe mit ausgewählten Naturfilmen. Ein stimmungsvoller Abend zwischen Film, Natur und regionaler Geschichte..

  • Beginn: jeweils um 19 Uhr
  • Wo: Naturpark Haus in Längenfeld
  • Kosten: GRATIS! Wir freuen uns über eine freiwillige Spende
  • Anmeldung: Nicht nötigt - komm einfach vorbei!

 

 

Mo, 20 Juli - "Solange noch die Rosen blühn"

Dieser Film wurde 1956 in Oetz und Sautens gedreht und machte bei der einheimischen Bevölkerung Eindruck. Das belegen etwa auch die Amateurfotos, die der damals 11-jährige Karlheinz Griesser am Set gemacht hat. Sie wurden in Vorbereitung der Filmvorführung am 20. Juli hier zu einem Bilderspaziergang zusammengestellt.

Mo, 27. Juli - "Grenzfeuer"

1939 unter dem NS-Regime in Auftrag gegeben und in Obergurgl gedreht, thematisiert das filmische Werk die Grenze, Schmuggel und den Schutz von Grenzen. 1939 hatte dieses Thema angesichts der Grenze zu Italien noch besonders große Relevanz und sollte die Bevölkerung auf ein strenges Grenz-Regime einschwören.

Mo, 03. August - "Mit 1.400 Schafen über den Gletscher"

Seit über 6.000 Jahren überqueren Südtiroler Schäfer mit ihren Tieren die Alpen. Heute führt der junge Schäfer Markus diese uralte Tradition fort. Gemeinsam mit seinen Kollegen treibt er 1.400 Schafe über Flüsse, steile Geröllfelder und einen Gletscher und überwindet dabei 3.000 Höhenmeter. Ein poetisches und zugleich raues Porträt eines Lebens zwischen Überleben und Traum eines jungen Mannes, der ein uraltes Erbe bewahrt. Für alle, die Berggeschichten, traditionelles Handwerk und die stille Kraft derer lieben, die im Einklang mit der Natur leben.

Mo, 10. August - "Requiem in Weiß"

Die Gletscher der Ostalpen schmelzen – unumkehrbar. Doch während das „ewige Eis" schwindet, boomt der Tourismus. Im Sommer drängen Menschen in Gletscherbahnen, um die letzten Reste zu sehen und Eingriffe in die hochalpine Landschaft hinterlassen immer tiefere Spuren. Gedreht an 14 Orten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz, verbindet der Film Wissenschaft, persönliche Geschichten und eine zentrale Frage: Wie verabschieden wir uns von unseren Gletschern? Für alle, die sich fragen, was bleibt, wenn das Eis geht.